Verlag


Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00aab0d/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99
Info: Ihr Browser akzeptiert keine sog. Cookies. Um Produkte in den Warenkorb legen zu können und zu bestellen muss ein Cookie von dieser Seite angenommen werden.
E-Mail
Bücher arrow Schmäh ohne, aber echt


Schmäh ohne, aber echt
größeres Bild anzeigen


Schmäh ohne, aber echt

( Manfred Chobot, Gerald Jatzek (Hg.) )
€ 19,50 (inkl. 10 % MwSt.)


Schmäh ohne, aber echt
Wiener Satire und Humor aus 100 Jahren

von Manfred Chobot und Gerald Jatzek

ISBN 978-3-902693-27-3
224 Seiten, gebunden
zahlreiche Abbildungen
€ 19,50

________________________________________________________

Informationen zum Buch

Satire stammt aus dem Lateinischen und bedeutet eine mit verschiedenen Früchten gefüllte Schüssel, ein buntes Allerlei.

Satire ist das Salz des Lebens – Satire ist die Farbe der Literatur

Manfred Chobot und Gerald Jatzek haben Texte von H. C. Artmann über Beppo Beyerl, Ignaz Franz Castelli, Heli Deinboek, Christian Futscher, Elfriede Gerstl, Fritz Grünbaum, Eva Laber, Christine Nöstlinger, Andreas Okopenko, Alfred Polgar, Helmut Qualtinger, Karl Kraus, Jura Soyfer und Hugo Wiener bis Helmut Zenker zusammengestellt, die ein Panorama über mehr als 100 Jahre Wiener Satire bieten.

In den Texten spiegelt sich eine Haltung, die von heiterem Spott bis zur düster melancholischen Totaldesillusion reicht. Die Autorinnen und Autoren demonstrieren eine verkehrte Wiener Welt, sie stellen die Deformation von Mensch und Gesellschaft bloß und üben mitunter beißende Kritik an den Zuständen. Dadurch entsteht ein unverwechselbares Mosaik Wiens und der Eigenart dieser Stadt von der Donaumonarchie bis in unsere Gegenwart.

Leseprobe

Wenn Brüssel zartherb und die Pekingente süßsauer ist, dann ist Wien zwitterböse. Wien grantelt, grummelt und keppelt, charmiert aber auch verschlagen. Wien sei anders, heißt es. Das ist vielleicht insofern zu verstehen, als dass die Hölle immer die anderen sind. Was jetzt nicht heißen soll, dass Wien eine oder gar die Hölle wäre. Wien ist viel mehr und ist vielmehr eine Gruft. Wenn Wien eine Gruft und das Typische an Berlin die Luft ist, dann ist Bielefeld eine Legende und Rostock der Welten Ende.
Wenn der Zentralfriedhof und alle seine Toten lebe, dann möge wenigstens die Kaisergruft quasi verrecken. Wenn man mit „quasi“ eigentlich eh alles relativieren kann, dann ist Wien das Quasi schlechthin. Da der, der als Quasi galt, zwar leider längst „a schene Leich is“ aber unvergessen bleibt. Wenn ein echter Wiener nicht untergeht, dann dürfte er kein steinernes Herz haben.

Aus dem Text
Schnitzelfriedhöflichkeit oder der Quasimodus
von Markus Köhle



Verfügbarkeit

Lieferzeit:

ab September 2011







ADA – Bibliothek der Frauen (2)

Fe.Re.Es. – Feuilletons. Reportagen. Essays (2)

Austria as it is – Österreich wie es ist (2)

Literatur (8)

Wiener Reportagen (4)

Zeitgeschichte (11)

Führungen, Wanderungen, Reisen (4)

Kulinarik (3)

moKKa crime (5)