ADA – Bibliothek der Frauen

In der Reihe ADA – Bibliothek der Frauen werden Werke von österreichischen Schriftstellerinnen publiziert, überwiegend Wienerinnen ab der Zeit des Fin-de-siècle. In ihren Büchern präsentieren sie unter anderem ein Wien, wie es bei Bahr, Hoffmannstahl, Musil, Schnitzler usw. nicht zu finden ist: die weibliche (Lebens-) Welt. 
Diese andere Literatur aus Wien, die Literatur von österreichischen Schriftstellerinnen soll ein erster Versuch sein, die geschlechterspezifischen Ausschlussprozeduren der Literaturwissenschaften zu unterlaufen und die verlorenen Werke der Literaturgeschichte den heutigen Leserinnen wieder zugänglich zu machen.

ADA – Bibliothek der Frauen wird den Beweis antreten: die Wiener Schriftstellerinnen waren Meisterinnen ihres Faches!

Traude Korosa

Hotel Amerika

Maria Leitners Reportage-Roman „Hotel Amerika“erschien erstmals im Jahr 1930.
Ort der Handlung ist das gleichnamige Hotel, eindreißigstöckiger Wolkenkratzer im New York der 20er Jahre.

Hinter dem vordergründig pompösen Glanz des Luxushotels wird der harte Arbeitsalltag des Hotelpersonals sichtbar. Trotz völlig unzureichender Ernährung, verlauster Quartiere und lebensgefährlichen  Arbeitsverhältnissen müssen die Menschen froh sein, wenigstens Arbeit zu haben.
Unter ihnen ist Shirley. Die junge, hübsche Shirley, die die gewaschene, duftende Wäsche zu den reichen Hotelgästen bringt. Stockauf, stockab, ein Zimmer nach dem anderen, immer lächelnd, immer höflich auch dort, wo sie sich rebellisch zur Wehr setzen möchte. Shirley hat nur einen Wunsch: raus aus dem Dreck, raus aus diesem Elend! Eines Tages wird sie als Gast wiederkommen! Schön gekleidet und ebenso egozentrisch wie die reichen Hotelgäste! Doch der Tag nimmt einen ganz anderen Verlauf und prägt damit Shirleys Zukunft ...

Der rote Merkur​

Therese Schubert, eine begüterte, in Wien lebende Witwe, wird in ihrer Wohnung Opfer eines Raubmords. Der Verlobte ihrer Nichte hegt einen erschütternden Verdacht, als er von der Tat erfährt.

Bald schaltet sich Joseph Müller, bereits pensioniert, aber immer noch aktiv, in den Fall ein. Eine Briefmarke bringt ihn auf eine Spur – die richtige?

Groner bietet nicht nur einen psychologisch diffizil strukturierten Plot, sondern eine atmosphärisch dichte Schilderung bürgerlich-kleinadeliger Verhältnisse in der Habsburgermonarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In eine Welt der Wohlanständigkeit bricht plötzlich das Verbrechen ein und offenbart die dunklen Seiten hinter den Fassaden bürgerlich-aristokratischen Lebensstils.

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