Fe.Re.Es

Herausgegeben von Angelika Herburger und Traude Korosa.

Feuilletons, Reportagen und Essays spiegeln den Wandel der österreichischen Kultur in all seinen Facetten und thematisieren die Umbrüche bzw. Aufbrüche der letzten Jahrhunderte.
Als kulturelle Massenphänomene und Medien der Moderne sind Essays und Reportagen Spiegelbilder der aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Kunst. Dies gilt für die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts genauso wie für das 20. Jahrhundert und unsere Gegenwart. 
Mit der Herausgabe von Feuilletons, Reportagen und Essays wird keine Nostalgie oder Geschichtsfolklore betrieben, sondern eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Zukunft initiiert.

Ich sterbe für die Freiheit

Der Bürgerkrieg in Österreich im Februar 1934 führte zu einem tiefen gesellschaftlichen und politischen Einschnitt in der Ersten Republik. Dieser Bruch war auch nach 1945 noch lange spürbar und die Diskussionen um die damaligen Ereignisse dauern bis zum heutigen Tag an.

Schritt für Schritt hat sich die politische Situation nach der Gründung der Republik 1918 bis zu ihrer Eskalation in den Februarkämpfen 1934 aufgeschaukelt. In einem historischen Essay werden diese Vorgänge grob nachgezeichnet und die Ereignisse des Bürgerkriegs in Wien dargestellt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Situation und der Beteiligung der Wiener Polizei. Ergänzend dazu wird neben den zahlreichen Abbildungen gezeigt, wie die zeitgenössische bürgerliche Presse diese Auseinandersetzungen kommentierte.

Unaufhaltsam geht es vorwärts!

Victor Adler prägte die österreichische Sozialdemokratie wie kein anderer Politiker. Die in diesem Buch zusammengestellten Texte umfassen den Zeitraum von beinahe 30 Jahren, in denen Victor Adler für die Anliegen der Arbeiterschaft kämpfte, und in denen er die wichtigsten Themen seiner Zeit aufgriff.

Die Texte reichen von Sozialreportagen, in denen er die erschreckenden Lebensumstände der Arbeiter beschrieb, bis hin zu scharfen politischen Kommentaren tagespolitischer Ereignisse.

Victor Adler zeigte sich dabei als präziser Beobachter der zeitgenössischen Verhältnisse und als ihr unerbittlicher Kritiker, der mitunter pointiert und sarkastisch gegen die Herrschaft der habsburgischen Regierungsmacht und gegen jegliche Auswüchse des bürgerlichen Kapitalismus ankämpfte.

Die Steigeisen der Kopflaus

Die in diesem Band veröffentlichten Sozialreportagen Max Winters bieten eine Reise durch Wien von der Jahrhundertwende bis ins Jahr 1915.

Reich illustriert, zeigen die Texte die Kehrseite des habsburgischen Prunks der Reichshauptstadt: die Obdachlosen, die Elendsquartiere, die wachsende Arbeitslosigkeit. Sie erzählen von Menschen, die sich trotz Arbeit kein menschenwürdiges Dasein (mehr) leisten können. Sie galten als Außenseiter der Gesellschaft, stellten aber die Bevölkerungsmehrheit in der Metropole.

Max Winter wanderte durch »sein« Wien, immer im Gespräch mit den Menschen, die seinen Weg kreuzten, gleichgültig ob beim Bau des Winterhafens oder beim Besuch der Kriegsinvaliden im Prothesenspital.

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