MoKKa crime

In Wien und Umgebung gibt es immer wieder grausame, ausgefallene, unverständliche und aufsehenerregende Morde. Die Ermittler sind altgediente Polizisten, unerfahrene Anfänger oder Senioren. Eines haben unsere Krimis aber alle gemein: Spannung bis zum bitteren Ende.

Sopranistinnensterben

„Sopranistinnensterben“ ist eine Satire, die sich die Dienstkappe eines abgehobenen Krimis aufgesetzt hat. Niemand bleibt in diesem Menschentheater verschont, die Grenzen der Sympathien verschwimmen. Der ermittelnde Polizist wird negativ überzeichnet, wohingegen dem kriminellen Drogenabhängigen eine wohlwollende Behandlung zukommt. Und genau dieses Duo, bestehend aus dem rassistischen Polizisten und dem heroinsüchtigen Handy-Fladerer, wird vom Autor auf den Weg geschickt, einen Mord aufzuklären.

Alles beginnt mit Karli, der Ausgang von seinem Entzugsaufenthalt im Schweizer Haus Hadersdorf hat. In der kalten Nacht sieht er in einem Riesenrad-Waggon eine junge Frau stehen. Sie ist tot und ihre heraushängende Zunge ist ganz schwarz. Karli verständigt die Polizei, aber er glaubt nicht, dass sie den Mord auflösen können. Also ermittelt er auf eigene Faust, wie ein richtiger Kommissar, obwohl ihm der Polizist am Telefon gesagt hat, dass es die nur im Fernsehen gibt. Derselbe Polizist wird mit der Auflösung des Mordes betraut. Unterkircher ist sein Name, und nichts kommt ihm ungelegener, als sich auf Anweisung in die Öffentlichkeit begeben zu müssen. Außerdem müsste er ja durch Karli Bogdanovics recht nützliche, inoffizielle Mithilfe beinahe seine rassistische Haltung überdenken, und das geht dann wirklich zu weit.

Die rechte Ordnung

Eine brutale Attentatsserie erschüttert Österreich und alles deutet darauf hin, dass die größte rechtsextreme Organisation Österreichs dahintersteht – die DAV.

Der junge Polizist Paul Koster wird deshalb bei den Neonazis eingeschleust und findet Erschreckendes heraus: Die Attentate zielen darauf ab, eine autokratische Führung im Land zu etablieren.

Mit fiktiven Zeitungsartikeln und Pamphleten wird eine dichte Narration gewoben, bei der bis zuletzt offen bleibt, ob Koster ein Opfer der Rechtsextremen wird oder ihre Pläne doch vereiteln kann.

Die Authentizität des monumentalen Thrillers ist nicht zuletzt den 15 Berufsjahren des Autors als Polizist geschuldet.

Außerdem hat er sich als Historiker lange Zeit auch wissenschaftlich mit Rechtsextremismus beschäftigt. So trifft Peter Glanninger mit seinem Werk einen Nerv der Zeit und macht es der Leserin und dem Leser möglich, einen Blick auf die Auswüchse des Rechtsextremismus zu werfen. 

Mir träumte, du lägest im Grab

Anna Schaller ist Garderobiere an der Opéra Garnier, ein nicht unbedingt prestigeträchtiger Job für die Absolventin der Theaterwissenschaft. Doch sie ist zufrieden mit einem Leben, in dem sie hinter den Kulissen arbeiten, mit Božica im Bistro der Mère Gustave blödeln und von ihrer Wohnung den Ausblick auf den Cimetière Montmartre genießen darf. 

Doch auf einmal wird sie durch eine Mordserie an der Opéra Garnier aus ihrem Alltagstrott gerissen. Und ihre beste Freundin Božica verschwindet spurlos. Was das alles mit Anna zu tun hat? Nichts, findet Anna, doch das glauben ihr weder die Polizei noch die Mitarbeiter der Pariser Oper.

So beginnt Anna Schaller patschert, aber beherzt, Nachforschungen anzustellen, die sie von einem rätselhaften Clochard auf dem Friedhof Montmartre zu einem wortkargen Bildhauer, zu einem dauergestressten Kommissar und wieder zurück zum Friedhof führen.

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