Das Buch stellt sieben Komponistinnen vor, die ihre schöpferische Kreativität dem ideologischen Frauenbild der NS-Zeit entgegensetzten. Als selbstbewusste, aufmüpfige Persönlichkeiten suchten sie ihre künstlerische Identität in der Musik. In der Zeit vor und während des Nationalsozialismus wurden ihre Lebenswege gestört durch Verurteilung, Verfemung, Verfolgung: die Muse Alma Mahler-Werfel, das Musikgenie Charlotte Schlesinger, March-of-the-Women-Schöpferin Ethel Smyth, die Musiktherapeutin Vally Weigl, die frühvollendete Meisterin Vítezslava Kaprálová, die Musikschöpferin Henriëtte Bosmans und das Multitalent Hilde Loewe.

 

Die Autorin und Kulturhistorikerin Dr.in Lisa Fischer geht den Lebensspuren der Musikerinnenpersönlichkeiten nach. Sie untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz kreativer und schöpferischer Frauen vor und während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Spiegel ihrer Zeit wurden sie doppelt ausgegrenzt als Frauen und als vom NS-Regime Verfemte.
In den Betrachtungen zu den exemplarisch vorgestellten Komponistinnen spielt deren Kampf um berufliche Anerkennung eine große Rolle. Die Musikerinnen waren Pionierinnen in einem deklarierten Männerberuf, warfen Geschlechterklischees über Bord und brachen mutig die Tabus ihrer Zeit.

 

von Lisa Fischer

Der Marsch der Frauen

€18.50Preis

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