"Ich sterbe für die Freiheit!", das ruft der Schutzbündler Stanek, kurz bevor er gehenkt wurde. Sein Verbrechen war es, gemeinsam mit seinen Genossen einen letzten, verzweifelten Schlag gegen die totalitäten Kräfte Österreich auszuführen.

 

Der sozialdemokratische Schutzbund versuchte im Februar 1934, die Macht der totalitären Regierung zu brechen. Mitten in Wien lieferten sich Arbeiter, Polizisten und Armee Scharmützel in Gemeindebauten, wo sogar Kanonen eingesetzt wurden. Hunderte Menschen starben während der Gefechte.

 

Wie urteilte die Presse über den Bürgerkrieg? Wurde gehetzt oder unterstützt? Peter Glanninger hat einen umfassenden nationalen und internationalen Pressespiegel zusammengestellt, den er in seinem Essay beleuchtet. Er geht vor allem auf die Beteiligung der Wiener Polizei an den Unruhen ein - und liefert einen außergewöhnlichen Blickpunkt. 

 

Nahezu unbekannte Bilder begleiten die Zeitungsartikel und verdeutlichen die kriegsähnliche Situation. Die Fotografien stammen großteils aus dem Wiener Polizeiarchiv, das bisher wenigen Außenstehenden Zugriff gestattet hat. 

 

von Peter Glanninger

Ich sterbe für die Freiheit

Artikelnummer: 978-3-902693-59-4
€18.50Preis

    ​FOLLOW US

    • Wix Facebook page

    © 2019 by Edition MoKKa

    E-Mail: office@edition-mokka.eu

    Gersthofer Straße 135/7/12
    1180 Wien