Der Wiener Schmäh ist sich für nichts zu schade. Ob Hundstrümmerl oder Fahrkartenbeschiss, alles lässt sich verwenden. Besonders freut sich das Publikum, wenn man den Beamten auch noch auf die Füße steigt (zumindest verbal). Die Kunst des Wieners liegt darin, auch Nichtigkeiten einen Wert zu verleihen - das liegt in seiner grantigen, charmanten Natur.

 

Die Satire der Wiener ist schwarz, ohne Zucker aber mit aan kräftigen Schlag. All dies spiegeln die versammelten Texte dieser Anthologie wider. Sie sind facettenreich wie das Leben in der Bundeshauptstadt - von Sketchen zu Gedichten findet der nach Dialekt gierende Leser alles und noch ein bisschen mehr.

 

Der Aufbau ist dementsprechend den wichtigsten Themen einer Wiener Seele nachempfunden. Man beginnt mit einem herzlichen Willkommen und kommt dann gleich zur Sache. Es wird gegessen, getrunken, gefeiert und natürlich gestorben - mitunter vor Lachen. Aber man kann versichern: Jeder ist hier a scheene Leich'. 

 

herausgegeben Manfred Chobot, Gerald Jatzek

Schmäh ohne, aber echt

Artikelnummer: 978-3-902693-27-3
€19.50Preis

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